Posts mit dem Label Gastbeitrag werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Gastbeitrag werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 24. Juli 2014

Brot im Topf -1- und schöne Aussichten

Rezepte und Abhandlungen über dieses Brot habe ich ja schon öfter begonnen zu lesen.
Aber irgendwie ist es mir dann immer zu langwierig erschienen.
Sowohl zum zu Ende Lesen als auch zum Ausprobieren.
Beim letzten Besuch in der Provinz bekam ich es gezeigt.
"Eh nicht so kompliziert".
Und hier ist der Gastbeitrag von F.
"Brot im Topf" oder "Brot ohne kneten" - in aller Kürze.

Samstag, 18. Januar 2014

Die einfache Zitronentarte


























Gastbeitrag Lisa U.

Nach einem sehr guten Abendessen habe ich sie gekostet- 
die einfache Zitronentarte.
Ein Rezept, das auf dem Blog nicht fehlen sollte- habe ich gedacht.
Lisa, die Bäckerin hat es erlaubt.
Voilà - hier ist sie,die einfache Zitronentarte.
Einfach und köstlich.
Zutaten:
für den Teig
220g Mehl (glatt oder universal)
1 Prise Salz
125g kalte Butter in Flöckchen
60g Zucker
1 Ei
3 El Weißwein (ersatzweise kaltes Wasser)

für den Belag:
2 Bio-Zitronen
4 Eier
180g Zucker
1 Vanilleschote
150g Creme fraiche

für die Sirupzitronen:
2 kleine Bio Zitronen
100g Zucker
1/8 l Wasser

Zubereitung:
Teigzutaten in der angegebenen Reihenfolge in eine 
Schüssel geben. Miteinander verbröseln und dann rasch zu einem Teig kneten.
In Klarsichfolie für 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Das Rohr auf 200 Grad Ober und Unterhitze (Elektroherd) vorheizen.
Den Teig auf eine bemehlten Unterlage dünn ausrollen 
und eine Tarteform (26 cm Durchmesser) damit auslegen.
Den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen.
Auf der unteren Schiene im Rohr für 15 Minuten blind backen.
Ich verwende dazu Backkugeln.














Man kann auch getrocknete Bohne oder Linsen nehmen, die man auf ein Backpapier auf den Teigboden leert. Der Boden wird so gebacken, damit er nicht aufgeht. Nach dem Backen entfernt man diese Backauflage.
Für den Belag die Zitronen heiß waschen.
Von 2 Zitronen die Schale abreiben und den Saft auspressen.
Eier und Zucker kräftig verrühren aber nicht aufschlagen.
Vanillemark, Zitronensaft und Zitronenschale mit der Creme fraiche 
unterrühren.
Die Zitronencreme auf den vorgebackenen Teigboden verteilen und bei 
150 Grad 30-35 Minuten fertig backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.

Für die Sirupzitronen die gewaschenen Zitronen 
in sehr dünne Scheiben schneiden. 
Lisa hat die Zitronen auch geschält, weil es ihr so besser schmeckt.
100g Zucker und ein achtel Liter Wasser aufkochen lassen und 
die Zitronenscheiben 5 Minuten darin aufkochen.
Mit einer Gabel heraus fischen, abkühlen lassen und anschließend 
dekorativ auf die Tarte verteilen.


















Sonntag, 15. Dezember 2013

Ganz verliebt in..... Pepparkakor


















Ich wollte ja eigentlich aufhören damit. 
Heuer gar nicht - hab ich mir vorgenommen.
Und dann konnte ich nicht widerstehen.
Erstens schaut er lieb aus und schmecken tut er auch gut-
so ein hauchdünner pepper kakor Schneemann.
Die Freundin, die die pepper kakors gemacht hat, 
hat mir Teig geschenkt
und noch dazu ihre Mini- Backformen geborgt.
































Und dann habe ich es doch getan-

Weihnachtskekse gebacken
Jetzt gibt es eine eine Schachtel voll scharfer Pfefferkuchentannenbäumchen und Schneemänner und Herzen und.....vielleicht auch bald das Rezept,
Hier der Gastbeitrag von Margret:


"Schwedische Pfefferkuchen - Pepparkakor
400 g Zucker
150 ml. Wasser
75 ml Sirap (Glukosesirup, den man bei der schwedischen Adventfeier bekommt, evt auch Ikea) ich nehme Honig
1 EL Nelken gemahlen
1 EL Zimt gemahlen
1 EL Orangenpulver ersatzweise Orangenschale
zusammen aufkochen lassen, dann vom Herd nehmen
250 g Butter in kleine Stücken dazugeben, schmelzen lassen.
15 g Natron in 25ml. Cognac mit etwas Gewürzmischung zusammenmischen
800-900 g glattes Mehl
in der Küchenmaschine gut zusammenkneten, bis der 'Teig sich löst. In eine Schüssel geben und über Nacht am besten mit Folie gut zugedeckt stehen lassen.
Backen bei 200 Grad, mittlere Schiene ca. 5 min. Teig ganz dünn ausrollen und kleine Kekse ausstechen. 


Gute Nacht
Hab vergessen dazu zuschreiben, dass die Menge Unmengen Arbeit und Kekse ergibt. 
Du hattest ca. 1/4 davon." 




Dienstag, 11. Dezember 2012

"tiroler Ziachkiachl"




















Gastbeitrag Margret


ANGEFANGEN hat ja alles damit, dass ich für ein 
geerbtes Teeservice aus den Fünfzigern ein Ersatzglas
suchte, dann aber gleich ein ganzes Service mit Tablett
bekam. Und dann noch eines..... und noch ein Ersatzglas...















Was soll man also mit 
achtzehn Teegläsern anderes machen als einen 
Punschstand, wenn es wirklich kalt ist......
Seit damals gibt es also einmal im  Advent Punsch (Rezept hier) und 
diese überaus köstliche Tiroler Spezialität vor unserer 
Haustüre. Eine Freundin kann sie perfekt, diese Krapfen.

















Die Gäste trinken und essen  - warm angezogen-  draußen, 
nur die Köchinnen stehen im Warmen.
Gereicht werden Punsch und Krapfen durchs Fenster.
Geschätzte 80 Stück Kiachl und 20 Liter Punsch in zwei Stunden.
Der Duft hingegen blieb zwei Tage lang mein Gast.
Hier das Rezept:


















Rezept für Ziachkiachl 
40 dag Mehl
2  dag Germ
3  dag Zucker
Ca. 2/10l Milch
Salz
2 Dotter
2  El Rum
3  dag Butter
Butterschmalz oder Öl zum Backen
Zum Füllen: Sauerkraut oder Preiselbeerkompott

1.     Germteig bereiten und gehen lassen
2.     Sobald der Teig die doppelte Höhe erreicht hat, sticht man gut löffelgroße Kugeln ab, rundet sie mit der bemehlten Hand am Brett und lässt sei zugedeckt nochmals aufgehen.
3.     Öl oder Schmalz heiß werden lassen.
4.     Die Kugeln so ausziehen, dass in der Mitte nur ein dünnes Häutchen ist und am Rand ein dicker Wulst. Die obere Seite kommt zuerst ins heißt Fett. Damit sie schön aufgehen, schöpft man etwas heißes Fett darüber, dann umdrehen und hellbraun fertigbacken. Das Grübchen bleibt hell.
5.     Die Kiachla mit Sauerkraut oder Preiselbeeren füllen und sofort servieren.
Bei uns daheim, im Pitztal sagt man „zouchna Kiachla“. Das Aufgehen-lassen nach dem Formen wird aus Zeit- und Platzgründen meist ausgelassen – dann werden die Kiachla eher flacher und eher Flecken – frisch schmecken beide Varianten. Ich verwende einen ganz normalen Germteig, mit wenig Zucker und einem Schuss Alkohol, da der Teig dann weniger Fett aufsaugt (hoffentlich stimmt´s).
aus: Tiroler Küche von Maria Drewes
Gutes Gelingen wünscht M.