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Sonntag, 18. Januar 2015

Lade auf - Mohn muss weg! - Lade zu - Mohntorte


















Schau ich in meine Küchenladen, gibt es da immer irgendetwas, was aufgebraucht werden muss.
"Eh nicht schlecht", denke ich, das macht mir die Entscheidung leichter, was gebacken wird. Schnell geschaut, ob sonst alles da ist ..... oder zumindest etwas ähnliches. Also heute: Mohntorte;

Sonntag, 6. Juli 2014

Biskuit und Roulade


















Roulade ist ja etwas aus der Mode gekommen.
Beim Sonntagbesuch im Burgenland gab es sie.
Früher-
Bisquitroulade von der Oma.
Wunderbar.
Ich persönlich glaube ja, dass die Roulade kurz vor einem Revival steht.
Meine Grund mich damit zu beschäftigen:
die Marillenmarmelade vom Vorjahr steht noch im Regal und die neuen
Marillen sind schon reif.....;-)
und sie geht so schnell.
Also studiere ich verschiede Rezepte- 
rühre Eischnee über Wasserdampf-sehr aufwändig-
und wundere mich über kaugummiähnliche Konsistenzen. 
Jetzt habe ich bei Plachutta endlich ein Rezept gefunden, 
das einfach und schnell zu machen ist.


















Zutaten:
5 Eier (mittel) getrennt in Dotter und Eiklar
60g Kristallzucker
30g Mehl (glatt)
30g Maizena           oder    60g Mehl
1 TL Vanillezucker
1 Pr. Salz
200g Marillenmarmelade 
Staubzucker 

Zubereitung:
Das Rohr auf 170 Grad (Ober Unterhitze ) vorheizen.
Den Eischnee mit einer Prise Salz zu einem steifen Schnee schlagen.
Zucker und Vanillezucker nach und nach dazu geben und fertig schlagen.
Fertig heißt:
Der Schnee soll auch in der Schüssel bleiben, wenn man diese umdreht.
Die Eidotter, einen nach dem anderen, zum Schnee geben.
Mehl und Maizena miteinander versieben und vorsichtig einstreuen.
Verrühren.
Den Teig auf ein Backpapier auf ein Backblech rechteckig aufstreichen - 
ca. 1 cm dick.
Ca. 10 Minuten backen. 
Das Biskuit soll hellbraun sein.
Den fertigen Teig noch warm mit Staubzucker bestreuen und
ein zweites Backpapier darüber legen.
Jetzt mit der Oberseite nach unten auf eine Unterlage stürzen.
Das Papier vorsichtig abziehen. 
Das geht leichter, wenn man es ein wenig befeuchtet.
Biskuit mit Marmelade bestreichen, eng zusammenrollen und
im Backpapier eingerollt auskühlen lassen.
Ich habe auch eine Variante mit gehackter Schokolade im Teig gemacht.
Das steht nicht im Kochbuch.
Auch sehr gut.
Voilà!

















Sonntag, 6. April 2014

Schokoladentorte


 Freitag


















Am Freitag habe ich die Schokoladentorte beim Abendessen "Reise nach Italien" kennen gelernt- 
und heute  gleich nachgebacken, denn man braucht nicht viel dazu.
Na ja, fast nicht viel.
Auf alle Fälle kein Mehl.
Vielen Dank an Karin für das Rezept.

Zutaten:
250g Schokolade (70%)
8-10 Eier getrennt (ja - richtig gelesen)
180g Zucker
125g Butter
(50g Mehl- muss aber gar nicht sein. Wir haben die ohne Mehl bekommen und sie war köstlich.)
1 Prise Salz
1 Prise Zucker

Zubereitung:
Den Dotter und den Zucker weißschaumig aufschlagen (das dauert 7-10 Minuten).
Dann die Butter und die Schokolade im Wasserbad bei geringer Hitze schmelzen. 
Das Eiklar mit einer Prise Salz und Zucker steif schlagen.
Die Eier - Zuckermischung und die Schokoladen - Buttermischung verrühren.
Anschließen den Schnee unterheben.
Nehmen sie am besten eine große Schüssel, 
denn die Mischung ist recht voluminös.
In eine gefettete Springform (26 cm - 28 cm) geben und im vorgeheizten Rohr bei 170 Grad Umluft 20 Minuten backen.
Dann noch 5 Minuten bei Ober - und Unterhitze weiterbacken.
Der Kern darf noch weich sein, der Rand sollte fest sein.
Mit einem Holzstäbchen können sie das leicht überprüfen.
Im Rohr kurz auskühlen lassen und  dann erst heraus nehmen.
Die Torte fällt ein wenig zusammen- das ist normal.
Lassen sie die Schokoladetorte ganz auskühlen.
Gleich oder morgen,
mit oder ohne Schlag, 
schnell oder langsam,
mit oder ohne Himbeeren
genießen.
Voilà.
heute

Sonntag, 8. Dezember 2013

Mohntorte

















Vor einigen Tagen ist mir mein erstes Kochbuch in die Hände gefallen.
Also eigentlich steht es seit 38 Jahren in den Kochbuchregalen meiner verschiedenen Wohnsitze. 
Auf der Suche nach einem Rezept habe ich es heraus genommen.
Thea Kochbuch Nummer 4- Jubiläumsausgabe -aus dem Jahr 1975.
Bekommen habe ich es damals - nein, nicht von meiner Mama-
sondern von der Mama meines damaligen Freundes.
Welche Gedanken sie dabei hatte..........?
Ich habe das Buch viel verwendet und es sieht wirklich gebraucht aus.
Lange habe ich daraus die Weihnachtsbäckerei gebacken-
Weihnachtsherzen, Witwenküsse, Hausfreunde, Kokosbusserln, Damenkaprizen-
angestrichen- ausgestrichen- dazu geschrieben- hineingepatzt.....
Erinnert habe ich mich an eine Mohntorte.
Und die werde ich heute wieder probieren- ganz sentimental.
Ich schreibe das Originalrezept auf- 
natürlich hab ich ein bisschen etwas angepasst-
also, statt der feinen Thea- die feine Butter usw.



















Auf zu time warp 1975
Man nehme:
30 dkg (dag) Mehl (25dag)
15 dkg feine Thea  (ich habe Butter genommen)
18 dkg Zucker
1 P. Vanillezucker
3 Eier (getrennt)
25 dkg Mohn (heutzutage sind ja nur mehr 20 dag in einem Packerl)
1P. Backpulver (Messerspitze)
Saft und Schale von einer halben Zitrone (bio)
1 EL Rum (weggelassen)
2 EL Milch (+2 EL Milch statt Rum)
10 dkg Solo Himbeer- Konfitüre (Eigenproduktion)
Zitronenglasur:
15 dkg Staubzucker
Saft von 1 Zitrone

1.Feine Thea cremig rühren. Nach und nach Zucker, Vanillezucker,
  Eier (nur die Dotter) dazurühren. Mohn, Mehl und Backpulver, Zitronensaft
  und Schale, Rum und Milch daruntermischen.
  (Eischnee darunter ziehen)
2. Teig in eine befettet und bemehlte Form geben, in das vorgeheizte Rohr
    schieben und bei Mittelhitze ca. 50 Minuten backen.
    (180 Grad -Ober & Unterhitze-Mitte) 
3. Torte aus der Form stürzen, auskühlen lassen, in der Mitte durchschneiden
    und mit Konfitüre  füllen. Mit Zitronenglasur glasieren.
Glasur: 
Staubzucker mit 2 EL heißem Wasser und Zitronensaft 10 Minuten rühren.

Die Mohntorte sollten am Vortag zubereitet werden.
Dann hat sie Zeit zum Durchziehen.
Voilà!

















Freitag, 25. Oktober 2013

Far breton


















Far breton kommt aus der Bretagne.
Also, um genau zu sein, habe ich ihn in Kaisermühlen gegessen-
bei einer Freundin.
Sieht aus wie Topfentorte, schmeckt wie Puddingtarte und ist 
Palatschinkenteig.....
Man braucht wenige Zutaten- na ja, bis auf die 6 Eier vielleicht - 
und er ist einfach und schnell zu machen.
Zum Backen braucht er ein wenig Zeit. 



Zutaten:
0,5 l Milch
  50g Zucker 
100g Mehl
  30g gesalzene Butter ( oder normale Butter und eine Prise Salz)
  6 Eier 
100g Dörrzwetschken
schwarzen Tee (oder 3 EL Rum) und warmes Wasser

Zubereitung:
Zuerst die Milch mit dem Zucker vorsichtig erhitzen und der Butter darin schmelzen.
Inzwischen die Dörrzwetschken in Tee (oder Rum) und warmen Wasser einlegen (ca. 5 Minuten).
Die Zwetschken abtupfen und in etwas Mehl rollen.
Die Eier mit dem Mehl anrühren und 
langsam die Milchmischung dazu geben. WICHTIG. wenn man es umgekehrt macht, gibt es Bröckerl.
Den Teig in eine Backform mit höherem Rand geben. 

















Dann die Zwetschken darauf verteilen.
















Anschließend bei 180 Grad 40 Minuten bei Umluft (Mitte) 
oder 200 Grad Ober- Unterhitze backen.
Wer mehr Zeit hat bei 150 Grad 50-60 Minuten.
Der Kuchen kann warm und kalt gegessen werden.
Als Dessert oder auch als Zwischengang.




































Voilà! 
Und schönen Feiertag.

















nächste Woche gibt es dann die neue Tarteform