Meine Vorliebe für Torten und Kuchen mit Namen, der Backblog Zucker Zimt und Liebe und schon wieder ein Rest Mandelmehl mit Ablaufdatum und halbvolle Marmeladengläser haben mich heute zu diesem Rezept greifen lassen. Der Ort Bakewell...
Heute gibt ein Rezept aus Slowenien. Muskat, Nelke, Piment und Schokolade geben der Torte einen ganz speziellen Geschmack. Die Torte schmeckt auch nach Tagen noch sehr gut, wenn nicht besser- und ist absolut hitzeunempfindlich und sie ist wirklich sehr flach.
Zutaten: 2 Eier (M) 200 g Kristallzucker 1/2 TL Nelkenpulver 1/2 TL Neugewürz (Piment) -gemahlen 1/4 TL Muskatnuss (1 Prise Zimt wenn man mag) 50 g Bitterschokolade- gerieben 200 g Mandeln- gerieben 50 g Bröseln Zubereitung: Eier und Zucker 10 Minuten lang mit dem Handmixer cremig rühren. Nelkenpulver, Piment, Muskatnuss hinzu geben und gut schaumig rühren. Anschließend Schokolade, Mandeln und Brösel dazu geben. Masse in eine gefettete und gebröselte Tarteform (26 cm) geben, verstreichen und bei 180 Grad (Elektroherd) - 30 Minuten - mittlere Schiene -backen. Die Torte in der Form auskühlen lassen. Dann mit Staubzucker bestreuen, aus der Form heben und in Stücke schneiden. Uns hat sie zum Kaffee geschmeckt aber auch zum gelben Muskateller - als Nachspeise. Voilà!
Sie wird als unkomplizierte Kaffeebegleiterin vorgestellt. Sie ist perfekt für das schnelle Frühstück. Aber nicht nur das- auch zu später Stunde harmoniert sie mit samtweichem vin santo nach einem guten Essen.
Sie kann auch, gut eingewickelt,
einige Tage auf Eis gelegt werden- und wird dabei immer besser. Hier ist sie: unkompliziert reisefreudig geschmackvoll und aus der Toscana. La Torta Mantovana
Zutaten: 150g Butter 170g Zucker
1 Ei
4 Dotter 170g Mehl 1 Prise Salz Schale einer Bio Zitrone- fein abgerieben 1 Handvoll Pinienkerne oder Mandelstifte Zubereitung: Butter bei geringer Hitze schmelzen. Tortenform (26-28 cm Durchmesser) mit Butter ausstreichen und einer Mehl- Staubzuckermischung in der Form verteilen. Ei und Dotter mit dem Zucker weiß- schaumig rühren. Mehl mit Salz nach und nach unterrühren. Untersieben ist noch besser. Die geschmolzene, abgekühlte Butter langsam einrühren. Dann die Zitronenschale dazugeben und kurz weiter rühren. Den Teig in die Form leeren, verstreichen und mit Pinienkernen oder Mandelstiften oder beidem bestreuen. Bei 180 Grad Mitte Ober und Unterhitze (keine Umluft) 20 - 25 Minuten backen. Die Torta soll goldbraun sein. Sie wird nicht allzu hoch. Das gehört so. Voilà! Für alle die mehr lesen wollen,hier der Standard - Link
Habe ich schon erwähnt, dass ich Torten mit Namen mag?
Heute gibt es, wie vielleicht aus Italienurlauben bekannt, torta della nonna. Man muss den Teig und eine crema pasticcera (eine Art Vanillepudding) herstellen. Klingt vielleicht kompliziert, ist es aber nicht. Ein wenig Zeit braucht man, weil alles abkühlen muss. Ich habe deswegen Teig und Pudding schon am Abend zubereitet und in den Kühlschrank gestellt. Vor dem Ausrollen muss man den Teig dann bei Zimmertemperatur anwärmen lassen.
Zutaten für eine Form mit 26 cm Durchmesser. Mürbteig 400g Mehl 100g Staubzucker 200g Butter -kalt 2 Dotter 3 EL Eiswasser 1 Pr. Salz Vanillepudding 1/2 Liter Milch 1 Vanillestange 70g Zucker 4 Dotter 50g Mehl oder Maizena abgeriebene Zitronenschale einige Pinienkerne
Zubereitung: Pudding- crema pasticcera 2/3 der Milch mit aufgeschnittener Vanilleschote und der Zitronenschale erwärmen. Soll nicht kochen. 10 Minuten ziehen lassen. Die Dotter mit der restlichen Milch, dem Zucker und dem Mehl in einer Schüssel verrühren. Die Schote aus der Milch geben (man kann die Milch aus durch ein Sieb seien) und die Dottermischung in die Milch rühren. Aufkochen lassen, dabei ständig mit dem Schneebesen rühren. 10 Minuten oder so lang, solange bis der Pudding ein wenig eingedickt ist. Der Pudding brennt leicht an. Dann in eine Schüssel leeren, mit Frischhaltefolie (direkt auf die Creme legen) abdecken, damit keine Haut entsteht. für einige Zeit in den Kühlschrank stellen. Den Mürbteig zubereiten. Alle Zutaten, zuerst die trockenen dann die flüssigen,
400g Mehl
100g Staubzucker
200g Butter -kalt 1 Pr. Salz
2 Dotter
3 EL Eiswasser
rasch zu einem Teig verkneten. In Fischhaltefolie für mind. 30 Minuten in den Kühlschrank legen. Den Teig teilen - zwei Drittel- ein Drittel Den größeren Teil auswalken und die gefettete Tarteform damit auslegen. Mit der Gabel einstechen. Die Crema durch ein Sieb hinein leeren und verteilen. Aus dem kleineren Teil einen Deckel auswalken- auf die Tarte legen und den Rand andrücken. Wieder mit einer Gabel einstechen. Mit Milch oder Wasser oder Ei bestreichen Pinienkerne darauf streuen und bei 180 Grad 45 Minuten- Ober - Unterhitze-Mitte - backen. Ganz auskühlen lassen. Voilà!
Ich mag Torten mit Namen. Torta della nonna, Moelleux au chocolat, Torta nocciole...... Letzten Montag ist mir eine Torta Caprese auf den Teller gesprungen. Wirklich gut. Es handelt sich dabei um eine Mandel-Schokomischung ohne Mehl. Für mich war sie neu- die Profis kennen die Torte natürlich längst. Und jetzt gibt es da verschiedene Theorien- die Caprese betreffend. Mehr Mandeln - weniger Mandeln Mandeln geröstet, gehackt und nicht gerieben. Mit Likör (Strega) oder ohne. Aber hauptsächlich geht es um die Frage: Schokolade gehackt oder geschmolzen oder beides in einer Torte. Als ich schon mit der Erstellung einer Exeltabelle geliebäugelt habe, um die Mischungsverhältnisse zu erforschen- fand ich eine im Netz. http://fred.zimmer.name/vap/4/Db/p34/i521/s11/caprese_-_verschiedene_alternativen.html Aber jetzt geht es ans Backen. Also das ist: Caprese die Erste
Schokolade gehackt, Mandeln gerieben (... aus dem Packerl...), ohne Likör
Zutaten: 150g Zucker 150g Butter (weich) 200g Mandeln (gerieben) 200g Schokolade fein gehackt 4 Eier (groß) getrennt 1 Prise Salz Zubereitung: Zucker und Butter cremig rühren. Eierdotter in einer extra Schüssel schaumig schlagen und zu der Butter Zuckermischung geben. Mandeln und Schokolade unterrühren. Aus dem Eiklar mit einer Prise Salz steifen Eischnee schlagen und unterheben. Eine Tortenform (26cm Durchmesser) mit Butter einfetten und den Teig in die Form gießen und bei 180 Grad ca.50 Minuten backen. Kurz abkühlen lassen und aus der Form stürzen. Wenn die Torte kalt ist mit Staubzucker bestreuen- schmeckt wunderbar. Voilá! PS: "Le Notre" würde hier von einem Gateaux de Voyage sprechen: wenig empfindlich-gut zu transportieren.
Ein wenig aufwändig- wegen der geschälten und gehackten Haselnüsse. Aber es lohnt sich! Diese Torte gehört zu meinen Favoriten. Sie schmeckt einfach gut. Sie ist noch dazu gut zu transportieren, weil sehr robust. Zutaten: 125g Haselnüsse 100g Butter - weich 125g Zucker (70g +55g) 4 Eier- getrennt (Eiweiß kalt stellen) 2 EL Mehl 125g Ricotta (ich gebe auch manchmal die ganze Packung Ricotta hinein- wenn ich den Rest nicht brauchen kann. Das geht auch.) 2 TL Zitronenschale 6 EL Marillenmarmelade+1 EL Wasser (warm) 25g Zartbitterschokolade Zubereitung: Rohr auf 200 Grad vorheizen Nüsse 10 Minuten rösten auskühlen lassen und in einem Sieb schütteln- so geht der Großteil der Schale herunter. Nüsse hacken. Nicht zu fein. Am besten mit einem Messer. Springform (26 cm) mit Butter einfetten und bemehlen Butter und 70g Zucker verrühren. Eigelbe dazu und weiter cremig rühren Mehl dazu Extra anrühren : Ricotta Nüsse Zitronenschale Diese Mischung zur Eigelbmischung geben Eiweiß steif schlagen (mit einer Prise Salz gelingt es), mit dem restlichem Zucker mischen und unter den Teig heben. Zuerst einen Löffel darunter mischen und dann den Rest. 200 Grad/30 Minuten backen kurz abkühlen lassen mit Marmeldade-Wasser- Mischung bestreichen wenn der Kuchen kühl ist die Schokolade darüber reiben Die Torte geht im Rohr auf und wird beim Abkühlen flach. Nicht schrecken. Das gehört so. Ich nehme manchmal eine 18 cm Form- dann sieht der Kuchen höher aus. Voilà