Zur Zeit wird das Obst von lieben Freundinnen bis quasi in die Küche geliefert oder fällt im Übermaß von den Bäumen.
Man braucht es nur aufzuheben und daraus Kuchen, Marmeladen Röster.... zu machen.
Mir gefällt das sehr.
Auf der Suche nach neuen Tarte Rezepten stieß ich auf ein französischen Blog.
Hier entlang
Eine köstliche Birnentarte gab es da.
Hier gibt es das Rezept in Übersetzung dazu.
Ob es den Namen "Fleck" im Zusammenhang mit Preiselbeeren gibt,
weiß ich gar nicht. Nach Auskunft von Frau Ziii liege ich mit dem Begriff "Fleck" hier ziemlich richtig.
"Wähe" kommt mit Preiselbeeren vor,
ist mir aber nicht vertraut.
Also ist es der Preiselbeerfleck geworden.
Wie auch immer, sicher ist:
Die Heidelbeeren
Ich mag sie sehr - aber
Heidelbeeren suchen und finden ist ja nicht so ohne.
Ich könnte jetzt natürlich von einem Waldspaziergang mit idyllischen
Heidelbeerplätzen erzählen...Tu ich aber nicht.
...wird mit jedem Tag besser und saftiger.
Erprobter Weise ist sie bis 4 Tage nach Herstellung sehr gut zu essen.
Der Versuch konnte nicht länger fortgeführt werden, da die Mandeltarte
dann schließlich aufgegessen war.
Frisch, fruchtig und sehr fein.
Zutaten:
Mürbteig:
Für eine 26 cm Form.
Tipp :Ich habe einmal bei Ch. Felder eine Liste entdeckt,
wie viel Teig man für welche Form braucht.
Ich möchte sie denen, die auch eine Schwäche für Listen haben, nicht vorenthalten:
16 cm Durchmesser 120g-140g
20 cm 180g-200g
24cm 240g-260g
28cm 280g-320g.
In diesem Fall nehmen sie:
200g Mehl
100g weiche(!) Butter
Zimt
1 Prise Salz
(1 EL Staubzucker)
2-3 EL kaltes Wasser
Fülle:
150 g geriebene Mandeln
150g feinen Zucker
3 Biozitronen (heiß waschen, Schale abreiben, Saft auspressen)
4 Eier getrennt
80 g Butter (bei moderate Hitze geschmolzen)
(1 EL Orangenblütenwasser wenn zur Stelle)
Zubereitung:
Aus den Zutaten für den Teig rasch einen Mürbteig bereiten.
Den Teig dünn ausrollen und in die Tarteform legen.
Mit einer Gabel den Boden einige Male einstechen und
die Form für 20 Minuten in den Kühlschrank geben.
Inzwischen die Fülle zubereiten.
Zitronenschale und Saft, 80g zerlassene, warme Butter, 150g Mandeln,
150g Zucker in einer Schüssel verrühren.
Dann die 4 Eidotter hinzugeben und weiter verrühren.
Aus dem Eiklar mit einer Prise Salz einen steifen Schnee schlagen und
vorsichtig unterheben.
Jetzt die Fülle auf den Teig in die Tarteform leeren.
Bei 190 Grad, Ober- Unterhitze 40 Minuten backen,
auskühlen lassen und mit Staubzucker bestreuen.
Den Kuchen sollte man immer im Auge behalten, da er leicht braun wird.
Sollte das der Fall sein, drehen sie die Temperatur auf 160 Grad zurück und lassen die die Tarte eventuell etwas länger im Rohr.
Legt man Folie über den Kuchen, zerstört man sich leicht die schöne Oberfläche.
Ich habe dann beim zweiten Versuch gleich 150g Marzipan statt Mandeln genommen,
mit einer Gabel zerdrückt und mit den genannten Zutaten kräftig mit dem Mixer verrührt und auf die Tarte geleert.
Schmeckt noch feiner.
Voilà!
Quelle: Meine Sonnenküche, V. Besancon, Hölker Verlag
Letzte Woche sind sie mit der Post gekommen-
die eckigen Tarteformen.
Jetzt muss wieder eine Springform weitergeschenkt werden,
denn ein Zubau in der Küche kommt nicht in Frage.
Also neue Formen rein, alte Form raus.
Aber welche?
Zu den Tarteformen gab es auch gleich einen Rezeptvorschlag.
Marille mit Rosmarin.
Marillen waren noch im Tiefkühler,
Rosmarin war im Garten,
fast alles andere war zuhause.
Mit leichten Variationen gleich ausprobiert.
Hier ist das Rezept:
Zutaten:
Mürbteig: (Form 23cmx23cm)
250g Mehl
110g kalte Butter in Würferl geschnitten
100g Zucker
1 Pr.Salz
2 Dotter
ca.2 EL Eiswasser
Auflage und Guss
ca. 8 Marillen
2 EL frisches Rosmarin
100ml Schlagobers
2 EL Rahm
60g Zucker
2 Eier
Zubereitung:
Die Zutaten für den Teig in der angegebenen Reihenfolge mischen
und mit einen runden Messer "verschneiden".
Rasch und kurz zu einem Teig kneten,
ausrollen und so wie hier gezeigt in die Form legen.
Mit einer Gabel ein paar Mal einstechen und
für 10 Minuten in den Tiefkühler
oder
für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.
Das Rohr auf 180 Grad vorheizen.
Inzwischen die Rosmariencreme zubereiten.
Obers mit dem 2 EL Rosmarin (nicht mehr, sonst schmeckt es zu intensiv) vorsichtig aufkochen und fünf Minuten ziehen lassen.
Dann abseien.
Die Form mit dem Teig aus dem Tiefkühlfach nehmen und
bei 180 Grad 20 Minuten (Ober Unterhitze) blind backen.
Nachdem die Form keinen hohen Rand hat und
der Teig nicht abrutschen kann,
mache ich das, ohne Hülsenfrüchte darauf zu legen.
Geht problemlos.
Die Rosmarincreme mit Sauerrahm, Eiern und Zucker mischen
und in den vorgebackenen, etwas ausgekühlten Tarteboden leeren.
Die halbierten Marillen auf den Guss legen.
Die Tarte bei 180 Grad - mittlere Schiene - Ober- Unterhitze- 45 Minuten backen.
Anschließen eine Stunde ruhen lassen
(muss aber nicht auf Stein sein).
Voilà!
Uns hat sie sehr geschmeckt
und ausschauen tut sie noch dazu sehr schön.
Die Backformen und das Originalrezept kamen von hier
Kleine Zitronentarte ( 12 cm Durchmesser)
mit Kakaoboden, Zitronencreme und darauf Schlagobers mit Kakaopulver.
Kleines Experiment.
Der Boden aus dem Zitronentarterezept hier wird um 30g Kakao erweitert.
Sonst bleibt alles gleich.
In 8 - 10 kleine Tarteformen oder in eine 24er Form und 3 kleine Formen geben.
Nach dem Auskühlen mit Schlagobers verzieren.
Uns hat es geschmeckt.