Posts mit dem Label Zeit zum Aufgehen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Zeit zum Aufgehen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 2. Mai 2015

Germgugelhupf und Sonntags- Frühstück

























Wochenende am Land. 
Viele -99- schnelle Schinkenkipferl  (Rezept)  für  d a s  Fest gebacken und eingefroren und Kräutermuffins auch - gebacken und eingefroren. 
(Rezept folgt) 
Man möchte ja vorbereitet sein.
"Hast du eigentlich schon einmal einen Germgugelhupf gebacken? Den hat es  bei uns zuhause früher immer gegeben" fragt der Gastgeber am Land.

Samstag, 6. September 2014

Preiselbeerfleck und Preiselbeertarte






















Ob es den Namen "Fleck" im Zusammenhang mit Preiselbeeren gibt,

weiß ich gar nicht. Nach Auskunft von Frau Ziii liege ich mit dem Begriff "Fleck" hier ziemlich richtig.
"Wähe" kommt mit Preiselbeeren vor, 
ist mir aber nicht vertraut. 
Also ist es der Preiselbeerfleck geworden.
Wie auch immer, sicher ist:

Donnerstag, 24. Juli 2014

Brot im Topf -1- und schöne Aussichten

Rezepte und Abhandlungen über dieses Brot habe ich ja schon öfter begonnen zu lesen.
Aber irgendwie ist es mir dann immer zu langwierig erschienen.
Sowohl zum zu Ende Lesen als auch zum Ausprobieren.
Beim letzten Besuch in der Provinz bekam ich es gezeigt.
"Eh nicht so kompliziert".
Und hier ist der Gastbeitrag von F.
"Brot im Topf" oder "Brot ohne kneten" - in aller Kürze.

Samstag, 31. Mai 2014

Brioche mit Topfen




















Brioche gehört ja zu meinen Lieblingsbackwaren.
Sowohl beim Backen als auch beim Essen.
Heute gibt es eine Version mit Topfen im Teig- 
dafür ein bisschen weniger Butter.
Bikinifigur, sag ich nur......
Der Sommer kommt bestimmt!

Zutaten:
50g flüssige, lauwarme Butter
1/4l  lauwarme Milch
1,5 Würfel Germ
100g Zucker
100g Topfen 20%, abgetropft
ca 500g Mehl
1 Prise Salz
Vanillemark
Hagelzucker

Zubereitung:
Zucker mit Butter, Milch, Germ, Topfen und Vanille verrühren.
Das Ei dazu geben. 
Ein wenig Mehl einrühren.
Jetzt erst einePrise Salz zugeben.
Tipp: Das Salz sollte nicht mit dem Ei und der Hefe in Berührung kommen.
Mit dem Knethaken 20 Minuten Rühren.
Nach und nach das Mehl dazu geben bis sich der Teig vom Rand löst.
Den Teig über Nacht in einem luftdicht verschlossenen Gefäß im Kühlschrank gehen lassen.
Mehr zum Thema "über Nacht" finden sie hier.
Am nächsten Tag lässt sich der Teig leicht verarbeiten.
Für den Briochekranz den Teig in zwei Hälften teilen und zu Strängen ausrollen.
Die Stränge zusammen drehen und zu einem Kranz formen.
Ich habe einen Kranz gemacht und eine Form verwendet, 
weil ich die französische Form so gerne mag.
Den Teig auf ein Backblech mit Backpapier legen.
Mit einem versprudelten Ei bestreichen.
Mit Hagelzucker bestreuen und bei Zimmertemperatur noch einmal aufgehen lassen.
















Bei 180 Grad/Ober-und Unterhitze backen bis der Kranz braun ist 
und dann bei 150 Grad fertig backen. Das braucht ca. 40 Minuten.
Tipp: Eine kleine Schüssel Wasser, auf das Blech gestellt, 
macht dem Hefegebäck im Rohr ein bisschen Dampf und hilft beim Aufgehen.
Voilà!
Und schönen Samstag!
















Rezeptquelle: Johanna Maier

Sonntag, 12. Januar 2014

Brioche über Nacht oder langsames Gehen schmeichelt dem Geschmack
































Mein liebstes Frühstück? Brioche und guter Espresso.
Am besten Samstag und Sonntag.
Ausgesucht habe ich diesmal  "Pariser Brioche".
Ich habe mehrere Rezepte gelesen und dann kombiniert.
Eines mit wenig Butter und wenig Zucker war auch dabei.
Meine Briocheform aus dem letzten Frankreichurlaub wartete ja noch immer auf ihren Einsatz.
(Habe ich schon erwähnt, dass ich eine Schwäche für Backformen habe?).
Im Vorratsregal dämmerte eine Zwetschkenmarmelade vom vorvorigen Jahr  vor sich hin.
Interessiert hat mich auch, ob das mit dem "Germteig im Kühlschrank über Nacht aufgehen lassen" tatsächlich funktioniert
Ich war gespannt!
Samstag abend:
Zutaten 
für den Germteig:

500g Universalmehl  (Fini)
1 Würfel frische Germ oder 1 P.Trockengerm 
60g weiche Butter
60g Zucker
1 Prise Salz 
1 Ei (zimmerwarm)
1/4 l Milch (lauwarm- nicht zu heiß)

1Ei und 1TL Milch verschlagen
Hagelzucker zum Bestreuen

ca. 300g Zwetschkenmarmelade für die Fülle des Striezels. 

Zubereitung:
Das Mehl in eine Schüssel geben.
Zucker, Salz und Germ dazugeben.
Der Germwürfel soll nicht mit dem Zucker und dem Salz in Berührung kommen.
Zutaten verrühren.
Dann die lauwarme Milch und das Ei und die Butter, in kleine Würfel geschnitten, hinzu geben und mit dem Mixer (Knethaken) ca 10 Minuten kneten. 
Der Teig soll sich leicht vom Schüsselrand lösen.
Anschließend den Teig in der Schüssel -mit Klarsichtfolie zugedeckt-
über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Will man Brioche gleich weiterverarbeiten, lässt man den Teig eine Stunde aufgehen- auf die Doppelte Menge- und macht dann das Sonntagsprogramm.

Sonntag früh:
Es hat funktioniert! 
Der Teig ist tatsächlich aufgegangen!

Jetzt muss man den Teig noch einmal kneten.
Ich habe jetzt 2 Teile gemacht.
Einen für die Briocheform:
Man teilt den Teig nochmal in einen kleineren und größeren Form.
Den größeren Teil in die Form geben und den kleineren Teil als Kugel daraufsetzen.



Für den Striezel:
Den Teig Teilen und 2 rechteckige Teile auswalken (ca 50cmx15cm ).
Die Teigplatten mit Zwetschkenmarmelade bestreichen.
Oben einen 3 cm breiten Rand lassen.
Den Rand mit Wasser bestreichen und Teig einrollen.
Mit den 2 Rollen einen Striezel flechten.
Dazu die Rollen kreuzweise übereinander legen und die Enden abwechselnd immer auf die gegenüberliegende Seite legen bis der Striezel fertig ist. 
Dazu empfehle ich diesen Link
Ich hab ihn leider erst angesehen, als ich mit der schriftlichen Anleitung gescheitert bin und der Striezel schon irgendwie zusammengeflochten war.
Aber keine Angst - patschert geflochtene Striezel werden ebenso gegessen.








Die beiden Briochestücke noch einmal 30 Minuten aufgehen lassen.
Dann mit Ei- Milchgemisch bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen.
vorher


















Anschließend bei 150 Grad 40 Minuten bei Ober -Unterhitze backen.
Eine kleine Schüssel mit Wasser im Rohr soll den Teig flaumiger machen.
Jetzt warte ich auf das Ergebnis.......
Voilà!
Optisch kann es sich wirklich sehen lassen und 
geschmacklich kann es sich essen lassen.
Für ein Frühstück am Montag wird da wohl nichts übrig bleiben.
nachher


















Das "schlanke" Briocherezept habe ich  auf dieser Seite gefunden.
Hier gibt es noch einige andere nette Briocheideen.

Samstag, 24. August 2013

Zwetschken-fleck mit Streusel





Die Zwetschken leuchten blau am Baum.
Die Äste biegen sich.
Die beherzte Gärtnerin hat sie mit Stangen gestützt.
Und jetzt gibt es 
montags 
Zwetschkenfleck
und
donnerstags 
Zwetschkenfleck
und 
am Samstag wieder
Z..................... mit Streusel.
Für den Germteig nehme ich Trockengerm-
weil mir die Germrestln auf die Nerven gehen.
Theoretisch könnte man natürlich Gesichtsmasken damit machen-
aber eben nur theoretisch.
Also nehme ich Trockengerm.
Geht auch.

  















Zutaten: (für ein Blech)
 Teig:
300g Mehl
1/2 Packerl Trockengerm (oder 1/2 Würfel Germ)
1/8l Milch (lauwarm erhitzt)
50g Butter (ich hab letztes Mal irrtümlich 100g Butter genommen-
                 hat glücklicherweise auch funktioniert)
50g Zucker
1 Ei
1 Eidotter
1 Prise Salz
abgeriebene Schale einer halben Bio Zitrone 

 Belag:
 1 kg Zwetschken
100g Mehl
100g Butter (sehr kalt)
  50g Zucker 
 1 TL Zimt 

Zubereitung:
Wichtig beim Germteig ist, dass nix zu heiß und nix zu kalt ist.
Lauwarm ist hier ideal.
Das Mehl mit Trockengerm, Zitronenschale und Salz mit Muße verrühren.
Nicht hudeln.
Die Butter in  lauwarmer Milch zergehen lassen.
Nicht hudeln.
Dann den Zucker zugeben.
Auflösen lassen.
Nicht .....
Am Schluss das Ei und den Dotter dazugeben.
Verrühren.
Diese Mischung zur Mehlmischung geben und zuerst mit dem Kochlöffel verrühren
und dann mit dem Mixer und Knethaken verkneten.
Solange kneten, bis sich der Teig vom Topf löst.
(dauert ca. 10 Minuten- 
eventuell den Mixer zwischendurch einmal rasten lassen).
Dann den Teig mit Mehl stauben und 
mit einem frischen Geschirrtuch zudecken.
An einem warmen Ort auf die doppelte Größe aufgehen lassen.

Inzwischen viertelt man die Zwetschken
und macht den Streusel.
Mehl, Butter, Zucker und Zimt mit den Fingerspitzen grob verbröseln und 
bis zum Verwenden wieder in den Kühlschrank stellen.

Den Teig dünn ausrollen und auf ein Backblech (mit Backpapier) legen.
Mit den Zwetschken belegen und mit dem Streusel bestreuen.


















Zugedeckt noch einmal ca. 20 Minuten aufgehen lassen.
Im Rohr -Mitte- Ober und Unterhitze bei 170 Grad 50 Minuten backen
oder bei Umluft 150 Grad ebenso lange.

Voilà!

PS.: Ich schneide immer noch den Rand weg. Schmeckt mir besser so.





























Und wenn jemand zum Superrezept von Frau Ziii noch Amüsantes 
zum Zwetschkenfleck lesen möchte empfehle ich diesen Klick





Dienstag, 19. Februar 2013

Alles ist anders -Pissaladière




Heute ist Dienstag und nicht Samstag
und
es gibt keine süße Tarte....





















Im Sommer hat mich eine Freundin mit Pissaladière erfreut.
Und weil sie eine nette Freundin ist, hat sie mir auch das Rezept verraten.
In Nizza habe ich die südfranzösische Spezialität dann vor zwei Wochen 
in einer Bäckerei als kleine Tarte bekommen.
Wirklich gut.
Und so geht es.

Man braucht
400g  Mehl
1 Packerl Trockengerm
miteinander in aller Ruhe verrühren.
3 TL Salz 
1 TL Zucker 
3 EL Yoghurt dazu geben.
mit ca. einem halben Liter lauwarmem Wasser zu einem Teig verrühren
bis sich der Teig von selbst vom Schüsselboden löst.
Zugedeckt eine Stunde aufgehen lassen.
In der Zwischenzeit Zwiebelringe (von 2 Zwiebeln) dünsten.
Wenn der Teig aufgegangen ist
in eine Tarteform (meine ist 31 cm) geben.
Mit den Zwiebel, Oliven und Sardellen belegen.
Etwas salzen und 
nochmals 10 Minuten aufgehen lassen
und dann im Rohr bei 200 Grad 30 Minuten backen.
Schmeckt auch gut mit Tomatensauce.
Also praktisch Pizza ohne Käse.
Voilà!