Samstag, 24. November 2012

Karamell Schokolade Tarte































Es hat ein paar Versuche gebraucht, 
bis die Tarte so war, wie sie mir gefällt.
Zu weiches Karamell- weil zu vorsichtig, 
verbranntes Karamell- weil 2 Sekunden weggeschaut, 
unschöner Schokoguss- warum weiß man nicht genau.
Wobei es eine Menge über Karamellzubereitung
zu erzählen gibt..........
Tipp:
Sehr amüsant und wirklich wahr- hier zu lesen.

http://www.ziiikocht.at/2012/10/glace-caramel-au-beurre-sale-salziges.html

Die Tarte gibt es -auf besonderen Wunsch- heute als 
Geburtstagstorte.
So wird  sie gemacht:

Zutaten:
Teig:
100g kalte Butter
150g Mehl
  50g Staubzucker
  1 P. Vanillezucker 
1 Pri. Salz 
1 Eidotter

Karamellcreme:
100g Zucker 
50g Butter
50g weiße Schokolade
100g Schlagobers
(1 Eidotter- ich hab ihn weggelassen)

Parisercreme.
ganz leicht
100g gute Schokolade (70%) oder Zotter Kuvertüre
100g Schlagobers

Zubereitung:
Mürbteig aus den Zutaten zubereiten.
Zuerst die trockenen Bestandteile 
vermengen und dann die feuchten Zutaten dazu mischen.
Rasch verkneten und kalt stellen (30 Minuten).
Teig auswalken und in eine Tarteform (22 cm Durchmesser) legen.
                                                               Tipp: ich rolle mir für 
                                                               den "Transport" den  
                                                               ausgewalkten  Teig 
                                                                über den Nudelwalker. 
Bei 200 Grad 10 Minuten backen (Mitte).
Herausnehmen und leicht überkühlen lassen.

Karamellcreme zubereiten.
100g Zucker in eine Pfanne mit guten Boden leeren
und hellbraun karamelisieren lassen. 
Das dauert bestimmt 10 Minuten bei mittlerer Hitze.
Nicht rühren.
Nicht wegschauen.
Butter, weiße Schokolade und Obers dazu geben.
1x aufkochen lassen.
Jetzt darf man rühren.
Abkühlen (jetzt wenn gewollt den Dotter dazu geben)
Die Creme auf den Tortenboden leeren und
bei  180 Grad 20 Minuten backen bis die Karamellcreme stockt.
Aus dem Ofen nehmen und in der Form abkühlen lassen.

Jetzt die Parisercreme machen.
Obers einmal aufkochen lassen
vom Herd nehmen-
die gehackte Schokolade zufügen
und cremig rühren.
30 Minuten kalt stellen und dann
über die Karamellschicht gießen.
Verstreichen und 2 Stunden kalt stellen.
(Will mann dieses Muster auf der Tarte, muss man die Creme eine Stunde kalt stellen und dann mit einem Dressiersack aufspritzen)
Variation mit Peccanüssen: 
In der Karamellecreme Nüsse ein wenig "mitkochen" und auf dem Kuchenboden geben.

Voilà!









Samstag, 17. November 2012

Zitronen Tarte PUR















Als "Danach" bei mehrgängigen Essen bestens geeignet.
Ich habe das Rezept  aus dem Kochbuch
"Flache Kuchen". 
Dort heißt die Tarte "Zitronentarte Mme Fournet".

Zutaten:
Zitronencreme:
4 große Bio- Zitronen
4 Eier
180g Butter
150g Zucker 

 Teig: 
250g Mehl
150g kalte Butter
  80g Zucker 
1 Prise Salz
1 Dotter
1 EL Crème fraiche

Zubereitung:

Zuerst die Zitronencreme zubereiten.
Zitronen waschen und abtrocknen.
Die Schale abreiben.                     
Saft auspressen (ca. viertel Liter).
Tipp:  über eine  Reibe ein Backpapier legen-
         dann darauf reiben und vom Papier 
         abschaben.     
         Manchmal verwende ich auch den  
         Zestenschäler für das Abschälen.

Dann Eier, Butter, Zucker, Zitronenschale und
Zitronensaft über dem Wasserbad bei
mittlerer Hitze mit eine Holzkochlöffel
bis knapp vor dem Kochen schlagen.
Die Masse sollte dick und cremig sein.
Durch ein Sieb streichen und abkühlen lassen.
Dann den Teig machen.
Mehl, Butter- geschnitten, Zucker, Salz, Eigelb und Crème fraiche
rasch zu einem Teig verknetet und 30 Minuten kalt stellen.

Eine Tarteform mit 28 cm Durchmesser fetten und mit 
ausgewalktem Teig auslegen.
Boden mit einer Gabel öfter einstechen
und bei 220 Grad 12 Minuten ( Mitte) backen.
Etwas auskühlen lassen.
Dann Zitronencreme einfüllen und glatt streichen und 
bei 200 Grad( !) 20 Minuten backen.Keine Umluft verwenden.

Ich habe auch schon mal zwei Zitronen 
und zwei Orangen verwendet,
weil ich keine vier Zitronen daheim hatte.
Auch sehr gut.
Voilà!













Samstag, 10. November 2012

Gedeckter Apfelkuchen (ohne Rosinen)


Aus Oberösterreich habe ich wunderbar rote Äpfel bekommen.
Apfelmus oder Apfelkuchen?
Letzterer hat gewonnen.
Hier das Rezept (Quelle: Dr. Oetker- 1996 -Apfelkuchen)

Apfelkuchen:
Zubereitung
Mürbteig:
350g Mehl
  70g Zucker 
150g Butter
1      Ei
4 EL  Milch 
4 TL  Backpulver 

mit Knethaken zu einem glatten Teig rühren und 30 Minuten kalt stellen.

Auflage:
1,5 kg säuerliche Äpfel
50g  Zucker 
50g  Butter
1 P.  Vanillezucker
1 MSP gemahlenen Zimt
und 
50g  Zucker zum abschmecken der Äpfel

1 EL Milch und 1 Eigelb (versprudelt)
gehobelte Mandeln

Äpfel schälen vierteln und in Zitronenwasser legen,
bis alle Äpfel geschält sind.
Die Äpfel in Scheiben schneiden 
und in Zucker,  Butter, Vanillezucker und Zimt 10 Minuten dünsten.
Abkühlen lassen.
Mit Zucker abschmecken.
Die Hälfte des Teiges für eine rechteckige Form 30x40 cm 
auf einem Backpapier ausrollen.

Den Teig in die, mit Butter ausgestrichene, Form legen.
Die kühle Fülle darauf verteilen. 
Den zweiten Teil vom Teig ausrollen und über die Fülle legen.
Mit Eigelb- Milchmischung bestreichen und mit 
Mandelspänen bestreuen.
"Teigdeckel" mit einer Gabel öfter einstechen.
Bei 200 Grad (vorgeheizt) 25 Minuten (Mitte) backen.
Abkühlen lassen und in kleine Rauten oder Quadrate schneiden.
Auch am nächsten Tag ist der Kuchen sehr saftig und gut durchgezogen. 
Voilà!