Samstag, 2. Mai 2015

Germgugelhupf und Sonntags- Frühstück























Wochenende am Land. 
Viele -99- schnelle Schinkenkipferl  (Rezept)  für  d a s  Fest gebacken und eingefroren und Kräutermuffins auch - gebacken und eingefroren. 
(Rezept folgt) 
Man möchte ja vorbereitet sein.
"Hast du eigentlich schon einmal einen Germgugelhupf gebacken? Den hat es  bei uns zuhause früher immer gegeben" fragt der Gastgeber am Land.
 
"Nein, hab ich nicht. Aber ich kann ja schauen, ob ich alte Rezepte finde. Ich schick sie dir."
Missverständnis - 
"Ich brauche keine Rezepte - kannst du nicht einen backen - heute?" 
Ah, so war das gemeint. 
Also back ich einen Kindheitsgugelhupf am Land. 
Mit der uneindeutigen Gugelhupfform vom Land (wo ist da oben und unten?)
fürs Sonntagsfrühstück am Land.





















Zutaten:  für eine Form mit ca. 2 Litern Inhalt
500g glattes Mehl (gesiebt)
1 P.   Trockengerm
100g Zucker
200 ml  Milch (warm)
150g Butter
1 Prise Salz
1Pkg. Vanillezucker
Abgerieben Zitronenschale von einer halben Bio-Zitrone
2 Eier
eine Handvoll Rosinen ( zwei Stunden in Wasser eingeweicht, abgetropft)
Fett für die Form
ein gutes Buch oder einige Gartenzeitschriften

Zubereitung:
Milch erwärmen und die Butter (kleingeschnitten) darin schmelzen
Mehl und Trockengerm gut verrühren
Vanillezucker und Zucker dazu geben und vermengen
Milch-Butter-Gemisch, Zitronenschale und Eier nacheinander dazu geben
mit dem Knethaken vom Mixer verrühren, 
bis sich der Teig von der Schüssel löst;
zugedeckt an einem warmen Ort auf die doppelte Menge aufgehen lassen
Kuchenform fetten

Gartenzeitung eins lesen

Danach den aufgegangenen Teig aufs Neue mit Rosinen verrühren,
in die Form geben und weitere 40 Minuten aufgehen lassen.

Gartenzeitung zwei lesen

Dann bei 200 Grad  45 - 55 Minuten bei Ober- und Unterhitze backen.

Gartenzeitung drei......

Etwas abkühlen lassen und auf einen Tortenteller stürzen.
Erst anschneiden, wenn der Gugelhupf ausgekühlt ist. Sonst gibt es, wie bei uns, nur Kuchenbrösel. 
Ein Kuchen für Geduldige und das Leben am Land eben.
Voilà!







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